MSC Adenau e. V.

RCN Nürburgring

Geschrieben von user mm am 24.03.14 um 15:25 Uhr • Artikel lesen

Testfahrten liefern viele wichtige Erkenntnisse für die neue Saison – TJ-Racing-Team kommt gut mit den widrigen Wetterbedingungen zurecht und spult einige Runden unter verschiedenen Streckenbedingungen ab

Hochgeladene BilddateiAm Samstagmorgen des 15.03. war es endlich soweit, mit den Test- und Einstellfahrten der RCN startete traditionell das Motorsportjahr 2014 auf dem Nürburgring.

Nachdem das Einsatzfahrzeug schon donnerstags verladen wurde, begaben sich einige Teammitglieder bereits Freitagmittag in Richtung Eifel. An der Touristenzufahrt des Nürburgrings, wo sich das Fahrerlager der RCN Test- und Einstellfahrten befand, angekommen, steigerte das sehr gute Wetter die Lust auf den nächsten Tag noch einmal um Einiges. Das Team konnte aufgrund der frühen Ankunft das Fahrzeug in aller Ruhe abladen und sich ohne Hektik auf die Dokumenten- sowie auf die technische Abnahme vorbereiten. Nachdem diese ohne Probleme überstanden wurden und man bereits einen neuen Satz der RCN Pflichtsponsorenaufkleber erhalten und diesen auch angebracht hatte, konnte das Team mit großer Entspannung dem Treiben im Fahrerlager zusehen.
Für die Testfahrten waren neben Teamchef Tobias Jung auch die Neulinge Marcel Müller, welcher sich bei einigen Saisonläufen das Cockpit mit Tobias Jung teilen wird, sowie Markus Weinstock auf dem Opel Astra GSI genannt.

Am nächsten morgen traf sich das gesamte Team um 8 Uhr und wurde nach einer anderthalb-wöchigen Eifler Schönwetterperiode wieder von dem alt bekannten Ringwetter in Empfang genommen. Neben kühlen Temperaturen und viel Wind kam auch noch ein wenig Regen hinzu. Aber da das Team ja auch  nicht mehr so ganz neu am schönen Nürburgring ist, hatte die Mannschaft selbstverständlich auch für dieses Wetter die passende Ausrüstung im Gepäck. Nachdem ein Pavillon aufgestellt und das wichtigste Material bereitgelegt wurde, begaben sich alle drei Piloten pünktlich zu Fahrerbesprechung.

Mit einer kleinen Verspätung begannen letztendlich um kurz nach 9 Uhr die Testfahrten. Aufgrund der Witterungsbedingungen entschied sich der Teamchef dazu noch nicht sofort auf die Strecke zu fahren, sondern noch zu warten bis die ersten Fahrzeuge ihre ersten Runden absolviert hatten.

Als dies der Fall war nahm auch der „Schneehase“ die ersten Kilometer Asphalt für die neue Saison unter die Räder. Im Fahrzeug nahmen Tobias als Fahrer und Marcel als Beifahrer Platz. Nach einer Runde mit mäßiger Sicht und leichten Problemen verschiedene Komponenten im Fahrzeug auf Temperatur zu bekommen steuerte der „Schneehase“ das Fahrerlager an. Nach einem weiteren Probeumlauf entschied das Team nun die Plätze im Fahrzeug zu wechseln und so kam Marcel zu seinen ersten Nordschleifenkilometern im „Schneehasen“. Dabei nahm der Teamchef auf dem Beifahrersitz Platz und gab wichtige und hilfreiche Tipps für den Neuling.
Nach diesem einen Umlauf ohne Probleme nahm Markus Weinstock auf dem Beifahrersitz Platz, um sich wie zu Beginn Marcel, einen Überblick über die Gegebenheiten auf der Strecke und vor allem über das Verhalten des Fahrzeuges zu verschaffen.

Da es bereits in der Anfangsphase einige Unfälle zu verzeichnen gab, betonte der Teamchef noch einmal, dass das Wichtigste heute sei, das Fahrzeug in einem Stück wieder mit auf die Heimreise nehmen zu können.
Marcel fuhr nun mehrere Runden unter immer wieder leicht wechselnden Wetterbedingungen und fand sich immer besser mit dem Fahrzeug zurecht. Von nun an wechselten sich Marcel und Tobias im Cockpit des Opel Astra GSI ab, ehe am späten Mittag das Wetter besser wurde und auch Markus seine ersten Runden mit dem „Schneehasen“ drehte. Im Laufe des Tages probierte das Team immer wieder ein paar Kleinigkeiten am Fahrzeug aus und fuhr ebenfalls noch neue Reifensätze an. Marcel fuhr dann eine weitere Runde bei stellenweise etwas feuchten Bedingungen  auf Trockenreifen, um ein Gefühl für die ihm noch gänzlich unbekannten Rennreifen zu bekommen.
Zum Ende des Tages absolvierte Tobias noch zwei Runden auf der inzwischen stark abgetrockneten Strecke.

Motorprobleme zum Ende des Testtages machten dem Team noch etwas Sorge, jedoch sollten diese Probleme bis zum ersten Saisonlauf behoben sein. Jedoch zieht das Team ein positives Fazit aus dem Testtag, da man es geschafft hatte das geplante Pensum an Runden zu absolvieren und das Fahrzeug ohne äußere Beschädigungen wieder mit nach Hause nehmen zu können. Ebenso war der Teamchef zufrieden mit den beiden anderen Piloten des Tages, aber auch Markus und Marcel hatten sichtlich Spaß.

Bis zum ersten Saisonlauf am 5. April, welchen Tobias alleine bestreiten wird, ist selbstverständlich noch einiges zu tun, dennoch werden wir zwischendurch die Zeit finden um euch weiterhin mit Informationen rund ums Team zu versorgen. Wir freuen uns jetzt schon auf diesen ersten Wertungslauf und hoffen, euch an der Strecke oder im Fahrerlager begrüßen zu dürfen.

 

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(Text: Marcel Müller)

(Foto: Florian Hanf, Patrick Funk)

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